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Hochfranken - Hier geht was!
Elf führende Unternehmen machen sich stark für die Region - Sponsorgeld für die Hofer Filmtage

"Raus aus dem Schatten, rein ins Rampenlicht": Unter diesem Motto haben sich elf führende Unternehmen der Region zu einer Initiative zusammengeschlossen, die in Hochfranken Aufbruchstimmung erzeugen soll.

REHAU - Oberstes Ziel der Unternehmerinitiative Hochfranken ist es, das Image der Region nach innen und außen zu fördern, der "unangemessenen schlechten Stimmung" entgegenzuwirken, vorhandene Potenziale der Region besser zu nutzen und Hochfranken als attraktiven Wirtschaftsstandort zu positionieren. Im Herbst vorigen Jahres hatte die Unternehmerinitiative bereits für ein bundesweites Medien-Echo gesorgt, als sie der Leitung der Internationalen Hofer Filmtage die Zusage gab, das weltweit angesehene Festival jedes Jahr mit einem fünfstelligen Betrag zu fördern.

Den Anstoß zur Gründung der Initiative hatte Jobst Wagner gegeben, der Präsident der REHAU-Gruppe, die weltweit 15000 Mitarbeiter beschäftigt und ihren Hauptsitz in Rehau hat. Die Region Hochfranken, die die Stadt Hof sowie die Landkreise Hof und Wunsiedel umfasst, sei durch den Fall der Mauer ins Zentrum Europas gerückt, sei zur Schnittstelle zwischen Ost und West geworden, sagt Wagner. Doch ungeachtet der neuen Chancen und Möglichkeiten, die sich dadurch für Hochfranken ergeben hätten, genieße die Region nicht den Ruf, der ihr zustehe.

"Es ist schwierig, qualifizierte Führungskräfte in die Region zu bekommen", weiß Wagner aus Erfahrung. "Die Stimmung in der Bevölkerung ist schlecht; vor allem junge Leute wandern in attraktivere Gebiete ab, was zu einem Mangel an qualifizierten Mitarbeitern geführt hat. Und Neuansiedlungen von Betrieben gibt es - trotz der Bemühungen der Politik - nur wenige".

Dabei hat Hochfranken nach Ansicht der Unternehmerinitiative weit mehr zu bieten, "als es die Menschen hier wahrhaben wollen. In Hochfranken gibt es ein breit gefächertes Kulturangebot, das nahezu großstädtisches Niveau hat", sagt REHAU-Chef Jobst Wagner. "Hier gibt es viele leistungsfähige Bildungseinrichtungen, vorbildliche Freizeitanlagen und -angebote, eine herrliche Landschaft, eine sehr gute Infrastruktur und eine hohe Lebensqualität bei vergleichbar niedrigen Lebenshaltungskosten. Außerdem hat diese Region mit die höchste Industriedichte Deutschlands und Europas: Hier sind erfolgreiche Unternehmen von internationalem Rang tätig, die weiterhin expandieren und auf neuesten Gebieten forschen und produzieren."

"Hochfranken. Hier geht was!" lautet denn auch die Botschaft, die sich die Unternehmerinitiative auf die Fahne geschrieben hat. Mit vereinten Kräften und mit vielfältigen Maßnahmen - auch mit einer eigenen Homepage im Internet- wollen die Firmen die Stimmung in der Region verbessern und das Selbstverständnis der Hochfranken stärken, um nach außen mit geballter Kraft auftreten zu können.

"Wir möchten mit unseren Aktivitäten all jene Organisationen unterstützen, die sich bereits um die Anerkennung dieser Region bemühen", sagt Jobst Wagner. "Uns geht es vor allem darum, künftigen Neubürgern und vor allem jungen Menschen aufzuzeigen, dass Hochfranken attraktive Job- und Karrieremöglichkeiten zu bieten hat, dass keine Not zur Abwanderung besteht und man hier einen Arbeitsplatz mit Zukunft findet."

Der Unternehmerinitiative gehört seit der ersten Stunde auch die Frankenpost an, deren Verbreitungsgebiet als "Stimme der Region" nahezu identisch ist mit der Landkarte Hochfrankens. Die Frankenpost wird die Aktivitäten der Vereinigung aktiv unterstützen, journalistisch begleiten und als Sprachrohr Hochfrankens selbst dafür sorgen, dass die Botschaft "Hochfranken. Hier geht was!" nach außen getragen wird.

Die Unternehmerinitiative Hochfranken besteht zurzeit aus folgenden elf Firmen:
BI-LOG (Hof, Bamberg), V.Fraas (Helmbrechts), Greiffenberger (Marktredwitz), NETZSCH (Selb), REHAU (Rehau), Rohleder (Konradsreuth), Rosenthal (Selb), Scherdel (Technische Federn,Marktredwitz), Scherdel (Brauerei, Hof), Viessmann (Hof).

Mit eigener Homepage im weltweiten Netz

Die Unternehmerinitiative Hochfranken ist seit kurzem mit einer eigenen Homepage im Internet vertreten. Unter
www.hochfranken-hiergehtwas.de können Besucher der Web-Site alles über die Interessengemeinschaft elf führender Firmen der Region, ihre gemeinsamen Ziele und Aktionen der einzelnen Mitglieder erfahren. Damit startet die Unternehmerinitiative Hofranken eine weitere Kampagne um zu zeigen: "hier geht was!"

Klick für Klick lernt der Web-Besucher die Besonderheiten Hochfrankens und damit die Landkreise Hof und Wunsiedel sowie die kreisfreie Stadt Hof kennen - von der herrlichen Landschaft des Frankenwaldes und des Fichtelgebirges über die vielen kulturellen und sportlichen Angebote bis hin zu den wirtschaftlichen Standortvorteilen einer Region, die nach der EU-Osterweiterung in die Mitte Europas gerückt ist.

Dass "hier was geht", zeigt sich schon am Beispiel Stellenmarkt: Der Link "Jobbörse" führt direkt zu einer Übersicht mit aktuellen Stellenangeboten der Firmen, die an der Unternehmerinitiative beteiligt sind. Wer sich über die elf Firmen selbst informieren möchte, der bekommt unter der Rubrik "Die Unternehmer" die passenden Antworten.

Über den Link "Veranstaltungskalender", der gerade aktualisiert wird, werden die Besucher der Homepage über alle Veranstaltungen aus den Bereichen Kunst, Kultur, Theater, Musik oder Sport in Hochfranken informiert. Und wer sich am "Gewinnspiel" beteiligt, der nimmt automatisch an einer monatlichen Verlosung teil, bei der es attraktive Preise zu gewinnen gibt.

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