13 Mai 2011 Press Release

Fortbildungsseminar der Deutschen Keramischen Gesellschaft (DKG) bei NETZSCH in Selb

Das Fortbildungsseminar zum Thema „Zusammenhänge zwischen Feinstmahlung und Brenntemperatursenkung bei der Herstellung keramischer Produkte“ wurde in diesem Jahr bereits zum fünften Mal bei NETZSCH in Selb veranstaltet.

Die Referenten Prof. Dr. Jürgen Heinrich (TU Clausthal), Klaus Ott (NETZSCH-Feinmahltechnik) und Dr. Ekkehard Füglein (NETZSCH-Gerätebau) erläuterten sowohl die theoretischen Grundlagen von Zerkleinerungsprozessen und der Stabilisierung kleiner Partikel in Suspensionen als auch die Messverfahren, mit denen anschließend die Beschreibung des thermischen Verhaltens der Proben möglich ist.

Der Vorteil bei der Verwendung von Pulvern mit kleinen Partikelgrößen wurde an Hand von ausgewählten Beispielen verdeutlicht. Es konnte gezeigt werden, dass die Sintertemperatur – und damit die Energie, die zum Brennen keramischer Grünkörper notwendig ist – niedriger ist als bei der Verwendung grobkörniger Pulver. Da die Herstellungsverfahren keramischer Bauteile energieintensive Prozesse sind, wird hier ein innovativer Lösungsansatz zur Verringerung des Energieverbrauchs aufgezeigt.