27 Mär 2012 Press Release

NETZSCH auf der ceramitec 2012

Die beiden Geschäftsbereiche Mahlen & Dispergieren sowie Analysieren & Prüfen der NETZSCH-Gruppe präsentieren sich auf der Ceramitec 2012 auf einem Gemeinschaftsstand. Die Firmen NETZSCH-Feinmahltechnik GmbH und NETZSCH-CONDUX Mahltechnik GmbH des Geschäftsbereiches Mahlen & Dispergieren bieten ein breites Spektrum an Zerkleinerungsaggregaten für unterschiedlichste Aufbereitungsaufgaben. Während die NETZSCH-Feinmahltechnik dabei zu den Marktführern für Nassaufbereitungs-Aggregate und -Anlagen gehört, ist die NETZSCH-CONDUX Innovationsführer in der Trockenfeinmahlung und dem Sichten.

Auf dem Messestand in München zeigt NETZSCH-CONDUX die neu entwickelte LaborCompactAnlage mit Fließbettstrahlmühle Typ CGS 10. Bei dieser Anlage werden neue Maßstäbe in Bezug auf Ergonomie, Flexibilität, Platzbedarf und Reproduzierbarkeit der Ergebnisse gesetzt. Sie ist für Prinzipversuche ebenso wie für Batchgrößen bis zu 5 l in einem Durchgang (ohne Zwischenstopp) konzipiert. Mit den Abmessungen von rund 1,3 m x 0,7 m und einer Gesamtbauhöhe von gut 1,8 m ist diese Anlage äußerst kompakt und es findet sich immer und nahezu überall ein Aufstellplatz.

Bei der Nassaufbereitung keramischer Schlicker werden die Ansprüche zu feineren Produkten immer höher und die Forderungen nach energieeffizienten Prozessen zwingender. Die NETZSCH-Feinmahltechnik stellt am Stand eine Mühle vom Typ LMZ 25 mit Intensivrührwerk in Keramikversion für die eisenfreie Mahlung mit geringster Kontamination aus. Die Maschine besitzt ein Mahlraumnutzvolumen von ca. 25 l und ist mit Mahlkugeln von 0,2 mm bis 2 mm betreibbar. Mit dieser Mühle können die unterschiedlichsten keramischen Werkstoffe bis auf die Primärpartikelgröße dispergiert werden. Selbst Echtzerkleinerung von Einzelpartikeln bis in den Submikronbereich ist möglich. Neben der Erzielung optimaler Produkteigenschaften werden auch Folgeprozesse vorteilhaft beeinflusst. Durch die hohe Homogenität und den hohen Dispergiergrad wird eine hohe Sinteraktivität erzielt. Dies führt zu geringeren Sintertemperaturen und damit Energieersparnis im Brand. In einem BMBF Förderprojekt wurde für Porzellanmassen eine Reduzierung der Sintertemperatur um bis zu 100 Kelvin nachgewiesen.

 

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